Fucking Good Cheese

Bild vom Marcus Böhmer Käse
Der Marcus Böhmer Käse ist eine Käsekreation der renommierten Rheingau Affineurin Anke Heymach, die mit ihren „State of the Art“ Gourmet Meisterwerken, wie „Das Blaue Opium oder dem „Blauem Schoki Lakritz“ in der Welt der Genussmenschen für jubelnde Furore gesorgt hat.
Ihre außergewöhnliche Kreation „Der Marcus Böhmer Käse“‘ ist ein Schnittkäse aus bester bayrischer Milch, den der Rheingau Affineur in den unterirdischen Gewölbekellern des renommierten Weinguts Jakob Jung in Eltville am Rhein ausreifen lässt.
Der Käse hat eine leicht orangefarbene Naturrinde durch Milbenreifung mit einem feinen Bouquet nach dem Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay vom Haus Jakob Jung, mit welchem er während der neunmonatigen Reifung in Handarbeit affiniert wird.
Der Käse hat einen goldgelben kurzen Teig von kristalliner Textur mit unregelmäßiger Schlitzlochung. Am Gaumen entfaltet er ein exquisit würziges Aroma mit einem langen Abgang und Anklängen an Haselnuss und Marzipan, untermalt von köstlichen Röstnuancen.
Das kreative Design des Etiketts wurde von Ankes Mann Marc Heymach designed, der mit „Fucking Good Cheese“ und „Holy Cheese“ die Käsewelt begeistert hat.

Der Film zum Käse

Stimmen zum Käse

Marcus Böhmer mit Anke Heymach
Von Jan Euchler,
Käse Händler, Käse Trainer, Food Autor und Mitglied der Guilde Internationale des Fromagers St. Ugozon
“Es war einmal eine Käsezauberin im Rheingau. Die wollte nicht nur einfach guten Käse machen.
Nein – sie wollte den besten Käse noch perfektionieren. Also begab sie sich auf die Suche nach dem besten Käse. Das ganze Land bereiste sie – von Nord nach Süd, von West bis Ost.
Und endlich wurde sie in einer kleinen Käserei fündig. Sie nahm den Käse mit zu sich in den Rheingau, legte ihn in ihren Schatzkeller und pflegte ihn bis zur optimalen Reife.
Sie wusch seine Rinde mit Wein, drehte und wendete ihn, redete im gut zu. Und endlich war er so, wie sich die Zauberin diesen Käse vorstellte: schnittfest und knackig im Biss, goldgelb in der leicht genarbten Rinde und strohgelb im Teig, reif, ausdrucksstark und präsent, mit einem deutlichen Weinaroma und einem langen Abgang.
Doch wie sollte er nun heißen, ihr Käseschatz? Sie überlegte lange und erinnerte sich an einen Freund, für den der Käse wie gemacht erschien, an den sie in all der Zeit der Suche, der Reifung und der Pflege immer wieder gedacht hatte. Und so heißt der Käse bis heute „Marcus Böhmer Käse“.
So hätte es sein können, wenn wir in einer Welt der Märchen leben würden. Tun wir nicht – märchenhaft ist der Käse trotzdem. Als ich ihn nach einigen Schwierigkeiten endlich in der Hand hielt, freute ich mich auf eine gute Gelegenheit, ihn auch zu probieren.
Beschrieben hat ihn ja schon mein kleines Märchen. Die Aromen sind stark geprägt von dem Weißwein, mit dem der Käse im Keller gepflegt wird.
Aber auch der Wald ist vertreten mit Pilzen und Unterholz, aus der Küche grüßen Kardamom und andere warme Gewürze, fruchtig sind am ehesten kandierte Orangenschale und reifer Apfel zu entdecken.
Der Abgang ist angenehm und sehr lang. Sicherlich auch der Affinage zu danken, bleibt ein Bissen davon wirklich lange stehen.”
Marcus Böhmer belegt den Käse mit dem Etikett
Von Markus Bornhold
Diplom Käsesommelier und Mitglied der Guilde Internationale des Fromagers
“Nach dem Auspacken steigt sofort von der blaßgelben Naturrinde mit einer schwachen Milchschimmelbildung ein angenehmer aromatisch-fruchtiger Weinduft in die Nase.
Der Teig ist elfenbeinfarben mit einer spärlichen, unregelmäßigen- etwa stecknadelkopfgroßen Lochung.
In der Textur verhält sich der Teig zunächst etwas mürbe, zerfließt aber nach wenigen Bissen zu einer geschmeidigen, glatten Masse.
Der Geschmack des Käses kommt erst einmal etwas mild daher, entwickelt aber rasch eine komplexe, würzige Fruchtnote mit Anklängen an frischem Heu, Butter, Melonen, Äpfeln und einer Spur von Nüssen, die anfangs getragen von einer erfrischenden, zitrusartigen Säure in einem mittellangen Abgang in einer perfekten Geschmacksharmonie ihr Ende findet.
Im Fazit kann ich- immer noch völlig geflasht von diesem großartigen Käse- eigentlich nur noch sagen, dass dieser auf jeden Fall seinem Namen gerecht wird.
Ob man Marcus nun kennt oder nicht – dieser Käse wird jeden Käseliebhaber in seinen Bann ziehen!”
Vier Laibe vom Marcus Böhmer Käse

Von Nicole Lichtenauer aus Nicis Käseblog:

“Der Marcus Böhmer Käse hatte eine ganz grobe gewaschene Rinde, buttergelber Käseteig mit vereinzelter Bruchlochung. Seine Textur war kompakt und geschmeidig. Pronasal (über die Nase) kamen schöne Fruchtnoten und Nüsse durch. Retronasal (verkosten) kam auch eine leichte Fruchtnote, wunderbar intensive geröstete Erdnüsse, Nüsse, leicht helles Karamell und ein leichter Touch Biskuit. Im Mund war er sehr cremig, geschmeidig.

Der Weissburgunder & Chadonnay passte hervorragend dazu, weil er ja auch mit diesem Wein bestrichen wurde.

Sehr angenehme Säure, schöne Apfelnote, etwas exotische Früchte, leichte frische Säure – sehr empfehlenswert!!!

Ich bin begeistert von diesem Käse und den Weinen von Weingut Jakob Jung.

Bitte bestellt Euch den Wein mal zu diesen Käse – echt ne Geschmacksexplosion und Achterbahnfahrt der Aromen”.